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NATIONALPARKLODGE STORIES

 

Wer kennt sie nicht, die berühmten Einleitungszeilen für die noch berühmtere Kult-Comics Serie: "Wir befinden uns im Jahre 50 vor Christus. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten."

In die Gegenwart und auf unser Reiseziel umgesetzt, könnte man diese Zeilen ohne Schwierigkeiten wie folgt adaptieren: "Wir befinden uns im Jahre 2017 nach Christus. Die ganzen Alpen sind von den Errungenschaften der Zivilisation erobert. Mit ihren Seilbahnen, Straßen und ausufernden Hotelkomplexen. Die ganzen Alpen? Nein! Eine auf den ersten Blick abweisende Gebirgsgruppe hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten."

Der Gallier unter den Gebirgsgruppen heißt Schobergruppe und dehnt sich südlich des alles überragenden Großglockners bis zum Lienzer Talbecken aus. Dem Großglockner sei Dank, verbringt die Schobergruppe seit Anbeginn des Alpintourismus einen ungestörten und tiefen Dornröschenschlaf. Jetzt stellt sich die Frage, warum die Schobergruppe denn nie wachgeküsst wurde? Nun, einerseits hat sie der Großglockner immer in den Schatten gestellt. So interessieren sich auch heute weder die Bergsteiger am Weg zum Glocknergipfel, noch die tausenden Automobilisten auf der Großglockner Hochalpenstraße, sonderlich für das wilde Gipfelmeer im Süden. Andererseits eröffnet sich der Zauber der Schobergruppe erst auf den zweiten Blick. Auf den ersten Blick werden Eindringlinge ob des wilden, schroffen und abweisenden Charakters dieser ungezähmten Bergwelt eher verzagt sein.

Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt, wird reich belohnt werden. Mehr noch: die Schobergruppe wird ihn (oder sie) geradezu verzaubern, wie eben auch Hannes, den Chef der Nationalpark-Lodge. „Mich erinnert die Schobergruppe ganz stark an den Karakorum in Asien. Dieser ist zwar ungleich höher, aber mir kommt kein zweites, so wildes, Gebirge in den Sinn“ erklärt Hannes seine Faszination für dieses weithin unbekannte Bergland. Recht hat er, denn eng an eng recken hier mehr als 50 Dreitausender ihre kühn geformten Gipfel in den Himmel. Dazwischen haben die eiszeitlichen Gletscher tiefe Täler ausgeschürft, durch die heute ungezähmte Gletscherbäche, oft mit tosenden Wasserfällen, bergab stürzen. Und als besonderen Schmuck hat der Gletscherrückgang zahlreiche türkisblaue Gletscherseen, die wie Juwelen von der rauen Felsenlandschaft eingefasst werden, zurückgelassen.

Keine Straße, keine Seilbahn und keine Staumauer stören die geradezu schöpferische Harmonie im wilden Herzen des Nationalparks Hohe Tauern. Einzig schmale Bergwanderpfade durchziehen die Bergwildnis und einige kleine Schutzhütten des Alpenvereines gewährend im Sommer ein Obdach für die Nacht. Für eine Entdeckungsreise in´s wilde Herz des Nationalparks sind Trittsicherheit und ein wenig Ausdauer schon erforderlich. Und wer sich nicht ganz sicher ist, wird bei den „Into the Wild“ Guides der Nationalpark Lodge gut aufgehoben sein und zusätzlich von deren überragender Gebietskenntnis profitieren. Denn die ganz besonderen Plätze wirst Du nur mit ihnen gemeinsam finden. Wie zum Beispiel die „Schwarze Lacke“, einen kleinen Bergsee im Gradental, dessen Wasser sich an heißen Sommertagen wie durch ein Wunder auf bis zu 25 Grad Celsius erwärmt. Und so ein Badevergnügen auf 2.500m inmitten einer atemberaubenden Hochgebirgswelt ermöglicht. Ein geradezu exotisches Naturerlebnis, dass Du Dein ganzes Leben lang garantiert nicht mehr vergessen wirst!

Die Schobergruppe ist damit das ideale Reiseziel für alle, die die Urkraft eines wilden Hochgebirges hautnah spüren wollen und denen der Weg in den Karakorum oder Himalaya zu weit und zu beschwerlich ist.