Bushcraft Camp fhl dich zu Hause in der Natur



NATIONALPARKLODGE STORIES

 

Der schlanke, gotische Kirchturm, um ihn herum eng zusammengeduckte Berghöfe und dahinter alles überragend die weiß strahlende Firnpyramide des Großglockners. Diese geradezu überirdische Harmonie aus Kultur und Natur hat der Großmeister der Erlebnisdramaturgie, Christian Mikunda nicht zufälligerweise als das „Shangri La“ – das Paradies - der Alpen bezeichnet. Denn was wären die Berge ohne die Menschen und ihre Geschichten am Berg?

Nirgendwo sonst ist die Geschichte des Dorfes so eng verwoben mit der Geschichte des Dorfes wie bei Heiligenblut und dem Großglockner. Waren die Berge über Jahrhunderte nur Orte der Gefahr und des Schreckens, brachte es das Zeitalter der Aufklärung mit sich, dass sie die Neugier der Gelehrten und Geweihten entfachten. Plötzlich wurde ihre Schönheit in flammenden Reiseberichten und romantisierenden Gemälden verewigt und der Drang in die unerforschten Höhen vorzudringen wurde immer größer.

Wie aber da hinaufkommen? Das fragte sich auch Fürstbischof Salm von Reifferscheidt, der die erste Expedition zum höchsten aller Gipfel im Lande, den Großglockner organisierte. Zu steil, zu gefährlich war der Weg hinauf zur firngekrönten Spitze. Keiner der Weggefährten traute es sich zu, diesen schwindelerregenden Weg als erster zu gehen. Die jungen Bauernburschen waren da schon weniger beeindruckt. Als Hirten auf den Almen folgten sie dem Vieh in oft viel gefährlicheres Gelände und gegen gutes Geld waren sie gerne bereit, den Mutigsten der hohen Gesellschaft den Weg zum Gipfel zu bahnen. Es war der 28. Juli 1800, eine Sternstunde in der Geschichte des Alpinismus und gleichzeitig die geburtsstunde des Bergführens in Heiligenblut.

damals waren sie noch wilde Gesellen: die Bergführer von Heiligenblut

Fortan zog es immer mehr Alpinisten nach Heiligenblut, mit dem Ziel, einmal ganz oben, am Glocknergipfel zu stehen. Die stattliche Herberge unserer Vorfahren, der Glocknerwirt, gleich neben der Kirche, diente dabei als ideales Basislager und um 1858 wurde ein kleines Häusl errichtet, wo unsere Urgroßmutter begann, den Touristen Führer und Träger für die Glocknerbesteigung zu vermitteln. Das „Bergführerhäusl“ war damit wohl Österreichs erste „Outdoor-Agentur“ – ein Erbe, welches die Geschichte unserer Familie und des ganzen Dorfes maßgeblich beeinflusst hat.

Österreichs erste Outdoor-Agentur: das Bergführerhäusl neben dem Glocknerwirt

Und so ist es mehr als ein Zufall, dass sich genau an der Stelle, wo heute an der Pionierbar unsere Gäste Pläne für die nächsten „Into the Wild“ Touren schmieden, früher das Bergführerhäusl stand. Mit dem Unterschied, dass heute viel mehr als Bergführertouren angeboten werden: „Den Zauber und die Geheimnisse des Nationalparks Hohe Tauern kann man nur in Begleitung eines ebenso erfahrenen wie behutsamen Bergwander- oder Bergführers oder auch Jagdführers erleben“ ist Hannes Pichler überzeugt. Daher hat er auch das Outdoorprogramm „Into the Wild“ für die Nationalpark Lodge Großglockner entwickelt. Denn was gibt es schöneres, als die eigene Begeisterung für die grandiose Natur des Nationalparks Hohe Tauern an seine Gäste weiter zu geben und darüber hinaus die reiche, Jahrhunderte lange Geschichte der Familie verantwortungsbewusst fortzusetzen? Denn „Bei jeder Wanderung in die Natur hinterlässt Dich reicher, als Du zuvor gewesen bist“ ist sich Hannes sicher. Und wer jetzt noch nicht neugierig auf diese neue Art des Reichtums geworden ist, sollte sich jetzt flugs mit dem neuen Trip-Finder von „Into the Wild“ verlinken!

Sicher und professionell auf das Dach Österreichs - mit den Bergführern von Heiligenblut