MYTHOS GROSSGLOCKNER

Wir schreiben das Jahr 1800. Endlich gelingt es der aus 62 Personen bestehenden und von Fürstbischof Franz II. Xaver von Salm-Reifferscheidt-Krautheim organisierten Expedition, den Großglockner zum ersten Mal zu besteigen. Ein Meilenstein in der Alpingeschichte ist gesetzt.

Es folgten weitere Expeditionen, die in erster Linie der Wissenschaft, Forschung und Kartographie dienten. Mitte des 19. Jahrhunderts kam eine Form des Alpinismus auf, die das sportliche über das wissenschaftliche Interesse stellte. Heiligenblut war damals der einzige Ausgangspunkt für die Besteigung des Großglockners. Rasch entwickelte sich der Glocknertourismus zu einem einträglichen Geschäft. Ab 1858 übernahmen die Wirtsleute des Glocknerwirts im Bergführerhäusl die Vermittlung der Bergführer.

Wer heute den Großglockner besteigen möchte, kann aus einer Vielzahl an Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade wählen. Darunter ist der Weg der Erstbesteiger von Heiligenblut durch das Leitertal (Bischof Salm Weg) der leichteste Anstieg auf der Kärntner Seite. Er punktet mit unberührter Natur, landschaftlicher Schönheit und ist weniger frequentiert als so manch andere Route auf den begehrten Gipfel.

hotel heiligenblut nationalpark lodge grossglockner region grossglockner artikelbild 1Hannes, Barbara & Noah Pichler am Gipfel des Großglockners.